Schlagwort: Malerei

  • Farblicht

    Farblicht

    Malerei von Gabriele Aulehla

    15.07.-1.8.2021
    Eröffnung: Donnerstag, 15.07, 19 Uhr


    Finissage: Sonntag 1. August 2021 ab 16 Uhr

    Geöffnet: Mi und Do 18 -20 Uhr, Fr, Sa und So 14 – 18 Uhr

    80 × 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2019

    Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Gabriele Aulehla“
    KANN-Verlag, Frankfurt am Main 2021

    >> Katalog zum Download

  • Sigi am Thor

    Sigi am Thor

    Transition 456h – Farbe, Zeit & Raum

    Eröffnung: Mittwoch, 15. August 2018, 19 Uhr

    Begrüßung: Dr. Robert Bock
    Einführung: Dr. Anett Göthe, Kunsthistorikerin

    Finissage und Katalogpräsentation: So. 2.9. 2018 ab 16 Uhr

    Geöffnet bis 2.9.2018:
    Mi+Do 18-20 Uhr
    Fr, Sa und So 14-18 Uhr

  • Dialog

    Dialog

    Anvar Nazyrov und Dschamilia Hergenreder

    Eröffnung: Donnerstag, 6.9. 2018, 18 Uhr

    Ausstellungsdauer: 7. – 30.9. 2018

    Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

    Die Ausstellung zeigt ausgewählte Arbeiten zweier Künstler: Anvar Nazyrov (1918–1990) und seiner Tochter Dschamilia Hergenreder (*1958). Es ist nicht nur ein Dialog zwischen Vater und Tochter, sondern auch zwischen Generationen, Geschlechtern und Kulturen. Beide Künstler verbindet nicht nur die technisch anspruchsvolle Qualität ihrer Arbeiten, sondern vor allem eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Beide verarbeiten dies in ihren Werken. Eine tiefe Einfühlung in die neue Kultur, ein Durchdringen der Traditionen und der Geschichte der neuen Heimat zeichnen diese Künstler aus. So dominieren in Nazyrovs Lebenswerk usbekische Landschaften, die traditionelle mittelasiatische Architektur, die Folklore und natürlich auch die Menschen in Usbekistan.

    Parallel dazu bleibt stets die tatarische Herkunft des Künstlers ein Thema seines Schaffens. Bei Dschamilia Hergenreder findet die Beschäftigung mit der neuen Heimat Deutschland und durch das Festhalten der „typisch deutschen“ Motive ihren Inhalt. Ein Beispiel davon sind die Höchster Architekturlandschaften. Doch stets erkennt man die Hand der Künstlerin im Licht und in der Farbgebung, die sie aus ihrer Geburtsstadt Taschkent gewissermaßen importiert hat. Auch sie bleibt ihren Wurzeln treu, und so tauchen neben Erfurter und Weimarer Brücken nicht selten mittelasiatische und tatarische Motive auf. Zusammen mit Menschen erfahren so nicht nur die Motive und Sujets, sondern auch die Maltechniken eine Migration. Die einzigartige Situation des 100jährigen Geburtstags Nazyrovs und dadurch, dass sich viele seiner Arbeiten im Besitz seiner Tochter in Frankfurt befinden, bietet das Jahr 2018 eine einmalige Gelegenheit, den Künstler zu ehren und gleichzeitig durch die Ausstellung der Werke von Dschamilia Hergenreder die Brücke nach Frankfurt zu schlagen.

    Die Vernissage findet in Anwesenheit der Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Ina Hartwig, des Generalkonsuls der Republik Usbekistan Erkin Khamraev und der Künstlerin Dschamilia Hergenreder statt. Neben der offiziellen Eröffnung wird es eine Führung durch die Ausstellung mit Dschamilia Hergenreder, die Katalogvorstellung, Getränke und Snacks und natürlich ein unvergessliches Kunsterlebnis geben.

    Begrüßung: Dr. Robert Bock, Koordination AusstellungsHalle

    Es sprechen:
    Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main
    Erkin Khamraev, Generalkonsul der Usbekischen Republik in Frankfurt am Main
    Elena Melnikow-Schneidmiller, Kuratorin der Ausstellung, Dezernat Kultur und Wissenschaft


    Rahmenprogramm

    Samstag, 08.09.18 um 17 Uhr (Eintritt frei)
    Sozialistischer Realismus im Buchformat
    Der Maler und Bühnenbildner Anvar Nazyrov hinterließ ein umfangreiches Konvolut an Buchillustrationen. In Tusche, Pastellkreide und Aquarell angefertigte Entwürfe wurden tausendfach gedruckt und breit rezipiert. Als eine Einstimmung auf die kommende Buchmesse nimmt die Kunsthistorikerin Dr. Viola Hildebrand-Schat Sie mit in die Welt der Buchgraphik.

    Samstag, 15.09.18 ab 16 Uhr (Eintritt frei)
    Ein Programm mit tatarischer Musik, Lyrik und Kleinkunst
    Organisiert vom internationalen Verein „Hanim“, der sich der Pflege der tatarischen Kultur in Europa verschrieben hat, verspricht der Abend nicht nur Unterhaltung, sondern auch neue Erkenntnisse und spannende Einblicke in eine hierzulande wenig bekannte jahrhundertealte Kultur.

    Samstag, 22.09.18 um 15 Uhr (Eintritt frei)
    Literarischer Dialog zwischen Viktor Hergenreder und Prof. Dr. Rainer Hirt

    Die Werke seines Schwiegervaters Anvar Nazyrov und seiner Frau Dschamilia inspirieren den Lyriker, Songwriter und Komponisten Viktor Hergenreder immer wieder auf’s Neue. Der enge Freund der Familie Hergenreder, Prof. Dr. Rainer Hirt, übersetzt die Gedichte ins Deutsche. Sie erwartet ein lebhafter Dialog, in dem Bilder sprechen lernen und die Sprache Bilder erschafft.

  • Martin Holzschuh

    Martin Holzschuh

    SEIN UND NICHTSEIN

    Malerei

    8. Februar bis 3. März 2019

    Zur Finissage der Ausstellung am 3. März 2029, 16 Uhr erscheint der Katalog Martin Holzschuh – Sein und Nichtsein, ISBN 978-3-943619-69-0, www.kann-verlag.de

    Martin Holzschuh Malerei Sein und Nichtsein

    Martin Holzschuh: „Sein und Nichtsein“ in der Sachsenhäuser AusstellungsHalle
    Artikel von Erhard Metz im Feuilleton Frankfurt

     


  • Corinna Mayer

    Corinna Mayer

    INSIDE OF YOU

    Corinna Mayer Einladungskarte AusstellungsHalle 1A Frankfurt

    Eröffnung am Donnerstag, den 14. März 2019 um 19 Uhr

    Es sprechen
    Susanne Kujer, Leiterin des Fachbereiches Bildende Kunst, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
    Ulrike Kuschel, Kunsthistorikerin

    Ausstellungsdauer: 15. März bis 7. April 2019

    Öffnungszeiten:
    Mittwochs und Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
    Freitags, Samstags und Sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Corinna Mayer – Stipendiatin des Arbeitsstipendium Bildende Kunst 2017/18 der Stadt Frankfurt am Main
    Das Arbeitsstipendium richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler mit akademischem Studienabschluss, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Frankfurt haben und die mit ihr er Kunst eine wichtige aktuelle Position beziehen sowie das Profil der Frankfurter Kunstlandschaft schärfen.

    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. »Corinna Mayer – Inside of You«,
    ISBN 978-3-943619-71-3, Frankfurt/Main 2019, KANN Verlag, www.kann-verlag.de

  • Utopia

    Utopia

    Malerei und Zeichnung von Ralf Kirchner

    1. bis 11. Juli 2021
    Eröffnung: Donnerstag, 1. Juli um 19 Uhr

    Geöffnet: Mi und Do 18 – 20 Uhr. Fr, Sa und So 14 – 18 Uhr

    Ralf Kirchner, Gehen übers Wasser, 100 x 100 cm, Öl auf Nessel

    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Ralf Kirchner – Ideal und Projektion, Frankfurt am Main 2021

  • Rolf Kissel

    Rolf Kissel

    Der Raum ist der Ort der Zeit

    Retrospektive zum 90. Geburtstag

    Eröffnung am Sonntag, dem 14. April 2019 um 12 Uhr.

    Es sprechen
    Susanne Kujer, Fachbereichsleiterin Bildende Kunst, Kulturamt Frankfurt am Main
    Sybille Linke, Leiterin Kulturamt Frankfurt am Main
    Dr. Isa Bickmann, Kuratorin der Ausstellung

    Die Eröffnung wird musikalisch begleitet von:
    Zu Zweit. Frank Selten (Saxofone) + Roman Klöcker (Banjo)
    Musiker der Barrelhouse Jazzband

    Die Ausstellung wird gezeigt vom 14. April bis 12. Mai 2019.

    >> Einladung (PDF)
    >> Leporello (PDF)

    Öffnungszeiten:
    Mittwochs und Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
    Freitags, Samstags und Sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Filmische Retrospektive
  • Wo die Fische wohnen

    Wo die Fische wohnen

    Anja Hantelmann Malerei, Leonore Poth Zeichnerei

    poth_hantelmann

    Eröffnung: Donnerstag 6. Juni 2019, 19 Uhr
    Es spricht Frank Witzel, Schriftsteller

    Mittwoch 26. Juni, 18 Uhr: Gespräch mit den Künstlerinnen
    Finissage: Sonntag 30. Juni, 17 Uhr mit einer musikalischen Intervention Rainer Michels

    Leonore Poth „Main“
    Anja Hantelmann „Pfützen“

    >> Einladung (PDF)

  • Sommergäste 2019

    Sommergäste 2019

    4. Juli bis 11. August

    Eröffnung immer Donnerstags, 19 Uhr. Öffnungszeiten bis Sonntags, täglich 14-18 Uhr

    >> Einladung (PDF)


    I Franz Konter

    Malerei, Zeichnung
    04. – 07. Juli 2019

    Franz Konter setzt sich als Maler und Zeichner seit vielen Jahren mit dem leeren „ZwischenBildRaum“ auseinander. Alle Arbeiten bestehen aus zwei oder mehreren Bildtafeln, auf denen die gestische, halb figürliche Arbeitsweise jeweils am Bildrand endet, um dann leicht versetzt auf dem angrenzenden Bildträger fortgesetzt zu werden. Die Malerei/Zeichnung „passt“ also nicht wirklich, aber sie nimmt Beziehungen auf. Um ein Ganzes herzustellen, muss der Betrachter optisch immer von einer Tafel zur anderen über den leeren Spalt springen – hört diese Bewegung auf, zerfällt das Bild in seiner Gesamtheit.
    Die Frage nach der (Bild-)Wirklichkeit wird hier ähnlich einem Koan im Zen-Buddhismus als Übung und Erforschung des Sehens immer von neuem gestellt.

    II Tobias Rappel

    Mixed Media
    11. – 14. Juli 2019

    Tobias Rappel ist 1957 in Paderborn geboren, wuchs seit dem Umzug der Familie 1960 in Jungholz / Tirol auf. Von 1977 bis 1982 studierte er Malerei und Grafik an der Hochschule für Gestaltung in Linz und begann seine Arbeit als freischaffender Künstler. Impulse für sein künstlerisches Schaffen sammelte er auf Studienreisen u.a. in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, USA, Mexiko und auf Hawaii. Seit 1987 lebt und arbeitet er in Frankfurt/Main und Bingen/Rhein.
    Neben Stadt- und Landschaftsimpressionen stellt Tobias Rappel die „Figur im Raum“ in das Zentrum seiner Arbeit. Hierbei ist ihm besonders die Verschränkung der Gattungen zu einem, wie er sagt, »korrespondierenden Arbeiten an Plastik, Malerei und Zeichnung« wesentlich (»Transformationen«). Sowohl im Malprozess als auch im plastischen Arbeiten strebt er durch Schichtungen und Reduktion, welche als Arbeitsprozesse sichtbar bleiben, die Verdichtung und das wesenhafte Verkörpern einer Bildidee an.
    In der anstehenden Ausstellung ist es neben der weiteren Auslotung der Übergänge von Malerei / Zeichnung zur Plastik die »Figur auf der Schiefen Ebene«, womit er sich als Bildraum befaßt.
    In meiner Erzählung »Das Menschenbett« über die Begegnung einer Sammlerin von Plastiken mit dem Künstler des Menschenbettes ist es eines der sehr »materialen« Bilder von Tobias Rappel, das als Bindeglied zwischen Plastik und Malerei geschildert wird. Insofern dient ein Auszug aus der Erzählung als Einleitung in die Ausstellung von Tobias Rappel.
    Axel Dielmann, Juli 2019

    Gespräch mit Tobias Rappel

    III Jost Stenger, Jan Ulrich Schmidt, Jörg Simon

    Aquarelle, Malerei, Buchpräsentation
    C/o Ausstellungsraum Becker zu Gast in der AusstellungsHalle
    18. – 21. Juli 2019

    Jan Ulrich Schmidt „Monet“
    Jost Stenger: Monotypie und Aquarell
    Jörg Simon (Seite aus der Katalogtrilogie KOMPLEX / MONOLOG / SUBSTRAT)

    Jost Stenger (Jahrgang 1936) arbeitet seit 2010 wieder mit Papier und Farbe in der Größe DIN A4. Während Jan Ulrich Schmidt (Jahrgang 1976) sich in seinen Bildübersetzungen an die Originalgrößen seiner Vorlagen hält.
    Stenger arbeitet spontan und emotional aus der Intuition heraus in drei Werkgruppen – Aquarell, Monotypie und Zeichnung. Schmidt arbeitet konzentriert an seinen Farbcodes, indem er mit einer eigens entwickelten Schütttechnik Streifen für Streifen setzt.
    Für beide Künstler ist der Umgang mit Farbe und Form elementar:
    In Stengers Aquarellen, die er „Feldbestellungen“ nennt, ordnet er seine Farbsetzungen nach jeweiligem Gefühlszustand immer wieder anders und lässt den Betrachter so an seinen Emotionen teilhaben.
    Schmidt überträgt die Farbstimmung seiner Vorlagen in einen Code, der mehrere Versionen zulässt und schöpft so aus der Kunstgeschichte einen neuen Ausdruck.
    Jörg Simon (Jahrgang 1960) ist in der Frankfurter Kunstwelt eine geschätzte Größe. Ob als Künstler oder Kurator – die Klammer seiner Arbeit ist die Kommunikation. Seine Fotoarbeiten, Collagen oder Zeichnungen sind immer erzählerischer Natur.
    Die seit Jahren immer wieder entstandenen Texte und Gedichte fasst er jetzt in seiner Trilogie „Komplex“, „Monolog“ und „Substrat“ zusammen. In Simons authentischer Art entführt er uns in eine Welt des Menschseins mit all seinen Facetten.

    Zum Ausstellungsraum Becker:
    „Seit 2013 stelle ich zweimal im Jahr Kunst in meiner Wohnung aus.
    Als Ausstellungsort in meiner Wohnung dient ein kleiner Raum (eine ehemalige Toilette), ca. 1 m² groß mit viel Luft nach oben. Äußerlich gestaltet wie eine Galerie in der Fahrgasse schaut man durch die Schaufenster auf die Kunst. Dies nennen manche die kleinste Galerie Frankfurts. Ein weiterer Raum ergänzt seit 2014 die Ausstellungsfläche.
    Unterstützt werde ich von meiner Frau und Freunden. Die Ausstellungen werden ausschließlich aus eigenen Mitteln finanziert.
    Mein Ziel ist es, Künstlern außerhalb des gängigen Kunstbetriebs eine Plattform zu bieten und damit ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Ich sehe mich in der Tradition der Salonkultur, die einen Austausch unter den Kunstschaffenden und Kunstinteressierten ermöglicht.
    Ein Ausstellungsprogramm im klassischen Sinn gibt es nicht. Ich übertrage Begegnungen, die ich als Sammler mache, in meine Ausstellungen und versuche, keine Vorlieben zu entwickeln, um für Vieles offen zu bleiben.“

    IV Waltraud Munz-Heiliger

    Installation, Fotografie, Collage, Skulptur
    25. – 28. Juli 2019

    Liquid Wall
    Mirror Leaves (Funkie)

    Waltraud Munz-Heiliger arbeitet konzeptuell. Sie studierte an den Kunsthochschulen Stuttgart und Karlsruhe Freie Malerei und Grafik und schloss ihr Studium an der Frankfurter Städelschule als Meisterschülerin ab. Seit 1994 wird sie zu internationalen LandArt-Symposien eingeladen. In ihren Installationen arbeitet sie mit unterschiedlichen Materialien wie Gras, Spiegelmaterial, irisierenden Folien, Tonnen von Steinen, gespannten Bändern u.a. Immer bestimmt die Idee das Material. In der AusstellungsHalle 1A zeigt sie eine Werkübersicht aus unterschiedlichen Disziplinen bis hin zur neu entstandenen Serie der kartografischen Blattcollagen in 2019.
    Allen Arbeiten liegt die Faszination der Vogelperspektive zu Grunde: Der ikarische Blick, der zu Cluster aus dem Überblick führt. Weiße Flecken in der Kartografie? Wünschbare Utopien unentdeckter Kontinente. Die Spannung zwischen Karte und Gebiet.
    Landkarten lesen wie Partituren der Neuen Musik.
    Einen Resonanzraum erzeugen.
    Und immer wieder : INS OFFENE !

    V Wolfgang Klee, Cornelia Kube-Druener

    Objekte und Leinwandarbeiten
    01. – 04. August 2019

    VI Goekhan Erdogan, Gabriel Stoian

    Fotoskulptur und Malerei
    Kuratorin: Rebecca Herlemann
    08. – 11. August 2019

    INSIDE THE SUN

    Die Sonne, das Zentrum unseres Sonnensystems, besteht aus zahlreichen sehr unterschiedlich beschaffenen Ebenen und Zonen, die den alles bestimmenden Kern umgeben. Von hier entspringt die Kraft, die diesen Stern antreibt und zusammenhält, eine unvorstellbare Hitze beherrscht die Situation. Kein Leben kann hier stattfinden, kein Mensch sich je aufhalten. So müssen wir uns auf unsere Fantasie verlassen, um uns vorzustellen, wie es im Inneren der Sonne wohl aussieht. Ein schrecklich unwirtlicher Ort muss das sein, beklemmend und Angst einflößend. „Inside the sun“ als der Titel der Ausstellung von Gabriel Stoian und Goekhan Erdogan beschreibt hier einen Zustand der Imagination, der Selbstreflexion und auch der Sorge. Und doch wird mit Betreten des Ausstellungsraumes klar, dass diese negativen Gefühle abstrakt und innerlich sind, nach außen gekehrt wird davon wenig. So zieht uns die gleichnamige Malerei von Gabriel Stoian im Gegenteil mit ihren leuchtenden, warmen Farben in den Bann. Wir erblicken eine farbige Landschaft, wie einen Wolkenhimmel – Blicken wir nun auf die Sonne oder aus ihr heraus? –, deren Oberfläche eine wunderbare Stofflichkeit hat.
    „From what I can remember“ bringt uns dann der Person des Künstlers näher. Vier Zeichnungen des gleichen Formates bilden Szenen verschiedener Erinnerungen ab. Eine der Zeichnungen sticht heraus. Sie ist mit hellen Farben geschaffen, eine perfekte Darstellung zweier Papageien auf einem Zweig. Die anderen Zeichnungen sind wilder, fast wie von einem Amateur gemacht. Sie zeigen Landschaften, Stillleben oder kleine Erzählungen. Alles zusammen jedoch fügt sich beinahe zu einem Porträt des Künstlers. Hier kriegen wir Schlaglichter in sein Leben zu sehen, es bildet sich ein Panorama seiner Assoziationen. Er gewährt uns einen Einblick in seine Gefühlslage und diese scheint eine bedrohliche zu sein. Inside the sun ist es unmöglich zu leben.
    Auch die Arbeit von Goekhan Erdogan ist bei genauerem Hinsehen eine höchst persönliche. Der Künstler arbeitet mit seinem eigenen Abbild, das er in langwierigen Prozessen verformt, verändert und schließlich zerschneidet. Wie ein aggressiver Akt mutet das an und wie verloren wirken die einzelnen Teile, wenn sie wild verstreut auf dem Boden liegen. Das Passfoto, das die Grundlage für seine Arbeit bildet, ist kaum mehr als solches erkennbar. So wird aus einem Identifikationsmerkmal eine neue Form; der offizielle Rahmen, der das Bild hervorgebracht hat, zerfließt in Abstraktion. Ist auch das ein Kommentar darauf, wie der Künstler sich in der Gesellschaft verortet sieht? Schicht um Schicht seines eigenen Bildes trägt er auf und entfernt sich damit immer weiter von der vorgefassten, als wahr und aussagekräftig empfundenen Ausgangslage. Dass er hier nicht allein drinhängt, beweist die Miniaturabbildung seines Kollegen Gabriel Stoian, die dem Selbstbildnis zur Seite gestellt ist. Wie ein kleines Echo erscheint sie gegenüber den monumentalen Ausmaßen des Selbstporträts von Erdogan. Es scheint die beiden Künstler befinden sich in der gleichen Situation. Ihre Arbeiten ergeben fragmentierte Einblicke zu ihren Personen, reflektieren die Bedingungen, die sie umgeben. Die Frage, die sich schließlich jeder in dieser Ausstellung stellen muss, lautet: Wie fühlt es sich an im Innern der Sonne?

    Rebecca Herlemann.


  • Vom Nachleben der Bilder

    Vom Nachleben der Bilder

    Gemälde von Karsten Kraft

    * 14. Juni 1968 † 23. Februar 2017

    Eröffnung: Donnerstag, 26. September 2019, 18.30 Uhr
    Einführung: Christoph Schütte
    Ausstellung: 27. September – 13. Oktober 2019

    „Farben sehen statt benutzen“

    „Nach der Kreuzigung beschäftigte ich mich ca. 3 Jahre ausschließlich mit Farbe und malte hauptsächlich monochrome Bilder. Diese Bilder schwanken zwischen Natur und abstrakten Farbräumen. Mein Ziel war es, die ‚unendliche Bewegung‘ der Farbe auf die Leinwand zu bringen. Einen Farbraum zu erzeugen, das ist die Kunst. Feinste Farbnuancen erzeugen diese Illusion. Meine Bilder bauen sich aus sehr vielen übereinanderliegenden Farbschichten auf, teils opaque, teils durchschimmernd. Sie verändern sich während des Entstehungsprozesses ständig.“
    Karsten Kraft

    >> Einladungskarte


  • Monica Hansebakken

    Monica Hansebakken

    Sjellandskaper – Seelenlandschaften

    Norway The Dream We Carry – Guest of Honour
    Frankfurter Buchmesse 2019

    Eröffnung: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr
    Ausstellung: 18.Oktober – 03.November 2019
    Öffnungszeiten während der Buchmesse: 18.10. und 19.10.2019 von 14:00 bis 20:00 Uhr

    Geöffnet: Mittwochs und Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
    Freitags, Samstags und Sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    Eintritt Frei

    Ihre Landschaften sehen aus wie farbige Scherenschnitte. Es sind Bergmotive, die bis heute die nordische Herkunft der Künstlerin verraten. Monica Hansebakken ist Norwegerin. Vor allem die norwegische Fjord-Landschaft prägte schon früh den Stil ihrer Bilder. Aber auch die Geschichten und Traditionen des Landes rückte die Künstlerin immer wieder in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten.
    Wie durch ein Prisma gesehen, zerlegt Hansebakken ihre Landschaftsmotive und ordnet jedem Teil eine andere Farbe und damit Charakteristik zu. Die Malerei wird kombiniert mit skulpturalen Elementen, die inspiriert sind von der Beschäftigung der Künstlerin mit der Bildhauerei und traditionellen norwegischen Schnitzarbeiten. Die Verwendung von alten ornamentalen Mustern in ihrem Werk stellt ein ungewöhnliches Element dar. Es sind Acanthus-Schnitzereien, die in der Renaissance entstanden, ihre jetzige Form im norwegischen Barock und heute ihren festen Platz in der norwegischen Handwerkstradition haben.
    Ihre gemalten und geschnitzten Arbeiten auf Holz sind keine romantischen Bilder, sondern eher Projektionen des eigenen Ichs. Es sind Selbstporträts, die uns viel mehr über die Künstlerin erzählen, als über die Motive. Monica Hansebakken erforscht in ihren Bildern die ästhetischen Möglichkeiten innerhalb eines real existierenden Motivs und spannt dabei einen Bogen zwischen Tradition und Moderne. Zudem zeigt sie uns ihre Verbundenheit zur norwegischen Natur.
    Die „Reflection“ Serie ist inspiriert von Reflektionen des Lichts auf der Wasseroberfläche. Es sind Tondo-Arbeiten, die dem Motiv den Rahmen nehmen und den Gestaltungsraum ins Dreidimensionale visuell vergrößern.
    Über Jahre arbeitete Monica Hansebakken im ATELIERFRANKFURT – heute lebt sie in Oslo. Ihre Landschaften stellen einen Spielplatz der künstlerischen Beschäftigung mit Formen dar, wobei es dem Betrachter ermöglicht wird, sich in eine einzigartige visuelle Sprache zu versenken, in der Abstraktion und figurative Darstellung eine Symbiose bilden. Die Ausstellung findet im Rahmen der Buchmesse 2019 mit dem Gastland Norwegen in der AusstellungsHalle 1A und auf Einladung des Kulturamtes Frankfurt statt. Zu sehen ist ein Querschnitt aus dem Werk von Monika Hansebakken von 2009 bis heute. Einige Arbeiten der „Reflection“ Serie wurden noch nie öffentlich gezeigt. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Motive dieser Ausstellung die Faszination der Künstlerin für sowohl die Schönheit des Landes als auch die Bedrohung der Natur. Ihre Seelenlandschaften sind demnach aktueller denn je.

    Monica Hansebakken geb. 1974 in Etnedal, Norwegen. Ausbildung M.F.A., Slade School of Fine Art. London. Sept. 2000 – July 2002 B.A., Fine Art, Staffordshire University. Stoke-on-Trent, England. Sept. 1996 – July 2000 Stryke-jernet – Painting. Oslo, Norway. Sept. 1995 – July 1996 Nansen skolen – Painting, Drawing, Photography. Lillehammer, Norway. Sept. 1994 – July 1995 VK TFF, Nybu VDG – Drawing, Form, Colour. Lillehammer. Sept. 1991 – July 1992 GK TFF, Dokka VDG – Foundation, Drawing, Form, Colour. Dokka, Norway. Sept. 1990 – July 1991


  • „Er nannte sich Y – Der unbekannte A.R. Penck“

    „Er nannte sich Y – Der unbekannte A.R. Penck“

    Frankfurter Premiere des Dokumentarfilms

    Regie Thomas Claus, D 2019, 45 Minuten

    Montag, 9. Dezember 2019. Beginn um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

    Zwei Jahre nach dem Tod des Künstlers Ralf Winkler alias A.R. Penck nähert sich der Film dem 1939 in Dresden geborenen Maler, Bildhauer, Musiker, Dichter und Filmemacher und offenbart einen sensiblen wie politischen Menschen, der seine Ideen gegen alle Widerstände verwirklichte und auch die Konfrontation mit dem SED-Staat nicht scheute. Im Zentrum stehen seine Dresdner Jahre bis zur erzwungenen Ausreise 1980. Bislang unveröffentlichte Super-8-Filme zeigen Happenings,performative Experimente und Gemeinschaftsarbeiten der Künstlergruppe „Lücke“ bei denen sich Ralf Winkler als echter Avantgardist offenbart.


  • „Alle die Bilder bin ich“

    „Alle die Bilder bin ich“

    Gemälde von Jörg von Kitta-Kittel

    *26.8.1940 †16.3.2019

    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 5. Dezember 2019, 19 Uhr

    Einführung: Dr. Roland Held, Kunstkritiker

    Ausstellungsdauer: 6. Dezember – 22. Dezember 2019
    Öffungszeiten:
    Mittwoch und Donnerstag 18 bis 20 Uhr,
    Freitag, Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr.

    Der 1940 in Berlin geborene Maler Kitta-Kittel war in den Jahren 1958-1965 Meisterschüler des Expressionisten Ludwig Meidner (1884-1966) in Hofheim/Taunus und in Darmstadt. Von 1980 bis zu seinem Tode im Frühjahr 2019 lebte und arbeitete er unermüdlich in Frankfurt am Main. Seit seiner Kindheit hatte er sich mit Haut und Haaren der Malerei verschrieben. Er sagte einmal: „Eines Tages trinke ich noch die Farbe!“ Seine Hingabe an die Malerei war einzigartig, besonderes heute, da viele Künstler sich in Zynismus und Beliebigkeiten verlieren.

  • Bloom

    Bloom

    E.M.C. Collard, Julia Roppel, Sarah Schoderer, Sigi am Thor, Tatiana Urban
    Malerei und Installation

    – Finissage mit Katalogpräsentation am Sonntag, 25. Oktober 2020, 14-18 Uhr

    >> Weitere Ausstellungsansichten