
Artikel von Michael Hierholzer, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG vom 25 . AUGUST 2019


Artikel von Michael Hierholzer, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG vom 25 . AUGUST 2019
Lesungen „5 mal 2, Gedichte in Sachsenhausen“. Jeden Samstag im August 2021

Zeichnung
Special Guest: Arnulf Winterhoff
Eröffnung: Donnerstag, 5. August 2021 um 19 Uhr
Einführung: Christoph Schütte
5.08.-22.8.2021
Geöffnet: Mi und Do 18 -20 Uhr, Fr, Sa und So 14 – 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Nadja Bauernfeind – Die Welt, bedrohte Schönheit“
KANN-Verlag, Frankfurt am Main 2021

31. Jui bis 28. August

Samstag, 31. Juli:
18:30h Paul-Henri Campbell
19:00h Marcus Roloff
Samstag, 7. August:
18:30h Grit Krüger
19:00h Yevgeniy Breyger
Samstag, 14. August:
18:30h Ute Paul
19:00h Martin Piekar
Samstag, 21. August:
18:30h Julia Grinberg
19:00h Julia Mantel
Samstag, 28. August:
18:30h Caroline Danneil
19:00h Dirk Hülstrunk
Eintritt frei, open air!
Bitte beachten Sie die gesetzlichen Hygienevorschriften.

15.07.-1.8.2021
Eröffnung: Donnerstag, 15.07, 19 Uhr
Finissage: Sonntag 1. August 2021 ab 16 Uhr
Geöffnet: Mi und Do 18 -20 Uhr, Fr, Sa und So 14 – 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Gabriele Aulehla“
KANN-Verlag, Frankfurt am Main 2021


Eröffnung: Mittwoch, 15. August 2018, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Robert Bock
Einführung: Dr. Anett Göthe, Kunsthistorikerin
Finissage und Katalogpräsentation: So. 2.9. 2018 ab 16 Uhr
Geöffnet bis 2.9.2018:
Mi+Do 18-20 Uhr
Fr, Sa und So 14-18 Uhr


Eröffnung: Donnerstag, 6.9. 2018, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. – 30.9. 2018
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Arbeiten zweier Künstler: Anvar Nazyrov (1918–1990) und seiner Tochter Dschamilia Hergenreder (*1958). Es ist nicht nur ein Dialog zwischen Vater und Tochter, sondern auch zwischen Generationen, Geschlechtern und Kulturen. Beide Künstler verbindet nicht nur die technisch anspruchsvolle Qualität ihrer Arbeiten, sondern vor allem eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Beide verarbeiten dies in ihren Werken. Eine tiefe Einfühlung in die neue Kultur, ein Durchdringen der Traditionen und der Geschichte der neuen Heimat zeichnen diese Künstler aus. So dominieren in Nazyrovs Lebenswerk usbekische Landschaften, die traditionelle mittelasiatische Architektur, die Folklore und natürlich auch die Menschen in Usbekistan.
Parallel dazu bleibt stets die tatarische Herkunft des Künstlers ein Thema seines Schaffens. Bei Dschamilia Hergenreder findet die Beschäftigung mit der neuen Heimat Deutschland und durch das Festhalten der „typisch deutschen“ Motive ihren Inhalt. Ein Beispiel davon sind die Höchster Architekturlandschaften. Doch stets erkennt man die Hand der Künstlerin im Licht und in der Farbgebung, die sie aus ihrer Geburtsstadt Taschkent gewissermaßen importiert hat. Auch sie bleibt ihren Wurzeln treu, und so tauchen neben Erfurter und Weimarer Brücken nicht selten mittelasiatische und tatarische Motive auf. Zusammen mit Menschen erfahren so nicht nur die Motive und Sujets, sondern auch die Maltechniken eine Migration. Die einzigartige Situation des 100jährigen Geburtstags Nazyrovs und dadurch, dass sich viele seiner Arbeiten im Besitz seiner Tochter in Frankfurt befinden, bietet das Jahr 2018 eine einmalige Gelegenheit, den Künstler zu ehren und gleichzeitig durch die Ausstellung der Werke von Dschamilia Hergenreder die Brücke nach Frankfurt zu schlagen.
Die Vernissage findet in Anwesenheit der Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Ina Hartwig, des Generalkonsuls der Republik Usbekistan Erkin Khamraev und der Künstlerin Dschamilia Hergenreder statt. Neben der offiziellen Eröffnung wird es eine Führung durch die Ausstellung mit Dschamilia Hergenreder, die Katalogvorstellung, Getränke und Snacks und natürlich ein unvergessliches Kunsterlebnis geben.
Begrüßung: Dr. Robert Bock, Koordination AusstellungsHalle
Es sprechen:
Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main
Erkin Khamraev, Generalkonsul der Usbekischen Republik in Frankfurt am Main
Elena Melnikow-Schneidmiller, Kuratorin der Ausstellung, Dezernat Kultur und Wissenschaft
Samstag, 08.09.18 um 17 Uhr (Eintritt frei)
Sozialistischer Realismus im Buchformat
Der Maler und Bühnenbildner Anvar Nazyrov hinterließ ein umfangreiches Konvolut an Buchillustrationen. In Tusche, Pastellkreide und Aquarell angefertigte Entwürfe wurden tausendfach gedruckt und breit rezipiert. Als eine Einstimmung auf die kommende Buchmesse nimmt die Kunsthistorikerin Dr. Viola Hildebrand-Schat Sie mit in die Welt der Buchgraphik.
Samstag, 15.09.18 ab 16 Uhr (Eintritt frei)
Ein Programm mit tatarischer Musik, Lyrik und Kleinkunst
Organisiert vom internationalen Verein „Hanim“, der sich der Pflege der tatarischen Kultur in Europa verschrieben hat, verspricht der Abend nicht nur Unterhaltung, sondern auch neue Erkenntnisse und spannende Einblicke in eine hierzulande wenig bekannte jahrhundertealte Kultur.
Samstag, 22.09.18 um 15 Uhr (Eintritt frei)
Literarischer Dialog zwischen Viktor Hergenreder und Prof. Dr. Rainer Hirt
Die Werke seines Schwiegervaters Anvar Nazyrov und seiner Frau Dschamilia inspirieren den Lyriker, Songwriter und Komponisten Viktor Hergenreder immer wieder auf’s Neue. Der enge Freund der Familie Hergenreder, Prof. Dr. Rainer Hirt, übersetzt die Gedichte ins Deutsche. Sie erwartet ein lebhafter Dialog, in dem Bilder sprechen lernen und die Sprache Bilder erschafft.

Georgia Made by Characters – Guest of Honour FRANKFURTER BUCHMESSE 2018

Georgian alpinist and photographer Guram Tikanadze was born on September 12, 1932. Guram Tikanadze greatly contributed to the development of Georgian photography by creating a certain cultural and genetic tradition. While regularly being published in various Georgian and international publications, Guram participated in all republic, all-Soviet Union as well as international exhibitions (Italy, Japan, USA, Belgium, Hong Kong, etc.) and received numerous awards and prizes. The silver medal Guram Tikanadze received at the 1959 Youth and Students’ International Festival in Vienna became the first international award in history of Georgian photography. On August 27, 1963, while descending from one of the peaks of the Caucasus – Shkhara – he tragically died. In honor of Guram Tikanadze, one of the peaks in the mountainous region of Eastern Georgia was named after him. In 2004, he was awarded the Alexander Roinashvili honorary prize for the outstanding merits in the development of Georgian photography by Kolga Tbilisi Photo.
Eröffnung: Donnerstag, 11.10.18 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. Oktober bis 04. November 2018
Öffnungszeiten:
Mittwoch und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr und
Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Fotos: © Guram Tikanadze


16.11. bis 25.11.2018
Den Impuls für die Ausstellung PAARE gab eine Skulptur von Jojo Eckhardt, bei der er zwei unterschiedlich große Zangen auf einen Sockel stellte und aus den Zangen wurden Mann und Frau. Angeregt von der Skulptur, beschließen Jojo, Ljuba und Rolf in einer Ausstellung ihre Positionen zum Thema Paare zu zeigen.
Jojo Eckhardt arbeitet mit Holz und Metall. Die Paare seiner Skulpturen sind „ready mades“ aus dem Fundus seiner Werkstatt – jedes hat Patina und eine Geschichte. Diese stellt er auf einen aus ausgewählten Hölzern skulptural gearbeiteten Sockel.
Ljuba Stille schnitzt ihre Skulpturen aus einem quadratischen Holzblock. Sie arbeitet ausschließlich mit Schnitzmessern. Dabei findet sie in diesem Prozess mit menschenkenntlicher Spürnase ihre Typenpaare. Den Sockel bildet der untere Teil des Holzblocks.
Rolf Kuhlmann zeigt eine Skulptur mit zwei Figuren aus Gips und einem Spiegel, in dem sich die Figuren und auch die Betrachter spiegeln. Durch Perspektivwechsel kann der Betrachter die anderen Skulpturen der Ausstellung betrachten. Hier findet sich die rätselhafte Bildsprache wieder, die charakteristisch für Rolfs Malerei ist.
Betrachtet man die einzelnen Paare der Künstler der Ausstellung so ergeben sich interessante Beziehungen zu anderen Paaren, da wird ein Scherenpaar zu Brillen eines Männerpaares, zwei Paare scheinen sich zu winken und in einer Skulptur spiegelt sich die ganze Ausstellung. Die Kunsthistorikerin Helena Kuhlmann bezeichnet diesen Raum zwischen den Skulpturen und die Interaktionen, die sich daraus ergeben, das Besondere dieser Präsentation. So wird die Ausstellung PAARE zur Entdeckungsreise.

8. Februar bis 3. März 2019

Zur Finissage der Ausstellung am 3. März 2029, 16 Uhr erscheint der Katalog Martin Holzschuh – Sein und Nichtsein, ISBN 978-3-943619-69-0, www.kann-verlag.de

Martin Holzschuh: „Sein und Nichtsein“ in der Sachsenhäuser AusstellungsHalle
Artikel von Erhard Metz im Feuilleton Frankfurt
Dienstag, 2. April 2019, 19:30 Uhr
Monika Rinck „Champagner für die Pferde“
Moderation: Moritz Baßler
Monika Rinck ist Lyrikerin, Schriftstellerin und Vizepräsidentin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ernst-Jandl-Preis 2017. 2018 war sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles. Moritz Baßler ist seit 2005 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er veröffentlicht u.a. zur Literatur der Klassischen Moderne, zur Literaturtheorie und zur Gegenwartsliteratur.
Donnerstag, 28. März 2019, 19:30 Uhr
Demian Lienhard „Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat“
Moderation: Christoph Schröder
Demian Lienhard hat in Klassischer Archäologie promoviert und arbeitete danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er war Finalist beim 24. und 26. »open mike« in Berlin und gewann den 2. Preis beim »Literaturwettbewerb Prenzlauer Berg« 2018. »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« ist sein Romandebu¨t. Christoph Schröder lebt als freier Literaturkritiker und Autor in Frankfurt am Main. Er schreibt unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und die taz.
Mittwoch, 6. März 2019, 19:30 Uhr
Carolin Callies „schatullen & bredouillen“
Moderation: Michael Braun
Ihr Debütband „fünf sinne & nur ein besteckkasten“ ist sofort eingeschlagen und wurde mit dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Mit „schatullen & bredouillen“ beweist die Lyrikerin Carolin Callies nun erneut ihre Sprachfertigkeit und ihr poetisches Gespür für die scheinbar unscheinbaren Phänomene des Alltags – für kleine Örtlichkeiten, die sie in ihren Gedichten durchwandert, vermisst und bewohnt.
Carolin Callies ist Autorin, Übersetzerin und Literaturvermittlerin. Sie lebt in Ladenburg, wo sie auch die jährlichen Ladenburger Literaturtage veranstaltet. Der Literaturkritiker Michael Braun veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Essays zur Gegenwartspoesie und ist unter anderem Herausgeber der Anthologie „Aus Mangel an Beweisen. Deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts“ sowie des „Lyrik-Taschenkalenders“.


Eröffnung am Donnerstag, den 14. März 2019 um 19 Uhr
Es sprechen
Susanne Kujer, Leiterin des Fachbereiches Bildende Kunst, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
Ulrike Kuschel, Kunsthistorikerin
Ausstellungsdauer: 15. März bis 7. April 2019
Öffnungszeiten:
Mittwochs und Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
Freitags, Samstags und Sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Corinna Mayer – Stipendiatin des Arbeitsstipendium Bildende Kunst 2017/18 der Stadt Frankfurt am Main
Das Arbeitsstipendium richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler mit akademischem Studienabschluss, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Frankfurt haben und die mit ihr er Kunst eine wichtige aktuelle Position beziehen sowie das Profil der Frankfurter Kunstlandschaft schärfen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. »Corinna Mayer – Inside of You«,
ISBN 978-3-943619-71-3, Frankfurt/Main 2019, KANN Verlag, www.kann-verlag.de
Samstag, 4. Mai 2019, 16 Uhr
Eva Claudia Scholtz M.A.
Jochen Nix: Lesung Gedichte aus der Zeit
Jo Flinner Klavier

1. bis 11. Juli 2021
Eröffnung: Donnerstag, 1. Juli um 19 Uhr
Geöffnet: Mi und Do 18 – 20 Uhr. Fr, Sa und So 14 – 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Ralf Kirchner – Ideal und Projektion, Frankfurt am Main 2021


Retrospektive zum 90. Geburtstag
Eröffnung am Sonntag, dem 14. April 2019 um 12 Uhr.
Es sprechen
Susanne Kujer, Fachbereichsleiterin Bildende Kunst, Kulturamt Frankfurt am Main
Sybille Linke, Leiterin Kulturamt Frankfurt am Main
Dr. Isa Bickmann, Kuratorin der Ausstellung
Die Eröffnung wird musikalisch begleitet von:
Zu Zweit. Frank Selten (Saxofone) + Roman Klöcker (Banjo)
Musiker der Barrelhouse Jazzband
Die Ausstellung wird gezeigt vom 14. April bis 12. Mai 2019.
>> Einladung (PDF)
>> Leporello (PDF)
Öffnungszeiten:
Mittwochs und Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
Freitags, Samstags und Sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr


Samstag 18. und Sonntag 19. Mai 2019
Samstag 10-22 Uhr, Sonntag 10- 17 Uhr
Liguster blueht kopfbetaeubend short messages to max
Buchpremiere und Lesung am Montag 20. Mai 2019 um 19:30 Uhr
Eine Veranstaltung des Onlinemagazins FAUST-KULTUR und des Verlags EDITION FAUST

Am Geburtstag der im letzen Jahr verstorbenen Autorin Victoria Straw liest Eva Böcker short massages an max
Victoria Straw hat ihre Texte nicht für die Öffentlichkeit geschrieben. Es handelt sich dabei um Mitteilungen an ihren Mann Max Volz, um short messages (sms), die sie in ihr altes Mobiltelefon tippte. Allein die berückenden Sprachbilder, die sie für den Himmel mit seinen Gestirnen oder die dunklen Bäume mit ihren Eulen fand, verlangt dennoch danach, mit anderen Leserinnen und Lesern geteilt zu werden.
Einführung: Clair Lüdenbach und Bernd Leukert
Eintritt frei!
>> Einladung (PDF)
>> Buch Download „Liguster blueht kopfbetaeubend“ (PDF)
Montag 27. Mai 2019, 19:30 Uhr
Ulf Erdmann Ziegler: „Die Erfindung des Westens. Eine deutsche Geschichte mit Will McBride“.
Moderation: Jan Wilm, Literaturwissenschaftler
Dienstag 28. Mai 2019, 20 Uhr
Jörg-Uwe Albig: „Zornfried“
Moderation: Julia Mantel, mit anschliessender Diskussion
Bei „Zornfried“ handelt sich um eine Mediensatire über die „neuen Rechten“.
Albigs Protagonist, ein investigativer Journalist, gerät in eine art Gewissensstrudel auf einer Burg im Spessart und er muss lernen zwischen „richtig“ und „falsch“ zu unterscheiden bzw. zu wählen. Die hysterisierenden Mechanismen der Presse werden von Albig durchleuchtet und trotz ernster Thematik entstehen durchaus absurde Momente des Schmunzelns.


24. Mai bis 2. Juni 2019
Gabriele Aulehla,
Rolf Poellet,
Saskia Schüler,
Geske Slater Johannsen,
Ulrike von der Osten

Eröffnung
Donnerstag, 23. Mai 2019, 19.00 Uhr
es spricht
Christian Kaufmann

Montag 27. Mai 2019, 19:30 Uhr
Ulf Erdmann Ziegler: „Die Erfindung des Westens. Eine deutsche Geschichte mit Will McBride“.
Moderation: Jan Wilm, Literaturwissenschaftler
Dienstag 28. Mai 2019, 20 Uhr
Jörg-Uwe Albig: „Zornfried“
Moderation: Julia Mantel, mit anschliessender Diskussion
Bei „Zornfried“ handelt sich um eine Mediensatire über die „neuen Rechten“.
Albigs Protagonist, ein investigativer Journalist, gerät in eine art Gewissensstrudel auf einer Burg im Spessart und er muss lernen zwischen „richtig“ und „falsch“ zu unterscheiden bzw. zu wählen. Die hysterisierenden Mechanismen der Presse werden von Albig durchleuchtet und trotz ernster Thematik entstehen durchaus absurde Momente des Schmunzelns.
Montag 17. Juni 2019, 19:30 Uhr
Andreas Maier: „Die Familie“
Moderation N.N.
Andreas Maier schildert in hochkomischer und abgründiger Weise die komplette Selbstzerstörung eines Familien-Idylls. Tranken die Vorfahren noch in scheinbar gemütlichster Weise familieneigenen Apfelwein miteinander, umgeben von Obstbäumen und Hühnern und Ziegen, geht es in den späteren Generationen – ebenso scheinbar – ständig um Erbfälle, ein riesiges Grundstück, ein böswilliges Denkmalschutzamt mitsamt Baggerführer, um schräge Kinder und chaotische Enkel. Alle wirken wie von einem Vernichtungsvirus befallen, bis dem 1967 geborenen Erzähler endlich stellvertretend für seine Generation klar wird: »Wir sind die Kinder der Schweigekinder.« Das Begreifen der eigenen Familiengeschichte setzt vor einem Grabstein ein, weit außerhalb der Stadt Friedberg in der Wetterau.


Eröffnung: Donnerstag 6. Juni 2019, 19 Uhr
Es spricht Frank Witzel, Schriftsteller
Mittwoch 26. Juni, 18 Uhr: Gespräch mit den Künstlerinnen
Finissage: Sonntag 30. Juni, 17 Uhr mit einer musikalischen Intervention Rainer Michels




Eröffnung immer Donnerstags, 19 Uhr. Öffnungszeiten bis Sonntags, täglich 14-18 Uhr
Malerei, Zeichnung
04. – 07. Juli 2019

Franz Konter setzt sich als Maler und Zeichner seit vielen Jahren mit dem leeren „ZwischenBildRaum“ auseinander. Alle Arbeiten bestehen aus zwei oder mehreren Bildtafeln, auf denen die gestische, halb figürliche Arbeitsweise jeweils am Bildrand endet, um dann leicht versetzt auf dem angrenzenden Bildträger fortgesetzt zu werden. Die Malerei/Zeichnung „passt“ also nicht wirklich, aber sie nimmt Beziehungen auf. Um ein Ganzes herzustellen, muss der Betrachter optisch immer von einer Tafel zur anderen über den leeren Spalt springen – hört diese Bewegung auf, zerfällt das Bild in seiner Gesamtheit.
Die Frage nach der (Bild-)Wirklichkeit wird hier ähnlich einem Koan im Zen-Buddhismus als Übung und Erforschung des Sehens immer von neuem gestellt.
Mixed Media
11. – 14. Juli 2019


Tobias Rappel ist 1957 in Paderborn geboren, wuchs seit dem Umzug der Familie 1960 in Jungholz / Tirol auf. Von 1977 bis 1982 studierte er Malerei und Grafik an der Hochschule für Gestaltung in Linz und begann seine Arbeit als freischaffender Künstler. Impulse für sein künstlerisches Schaffen sammelte er auf Studienreisen u.a. in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, USA, Mexiko und auf Hawaii. Seit 1987 lebt und arbeitet er in Frankfurt/Main und Bingen/Rhein.
Neben Stadt- und Landschaftsimpressionen stellt Tobias Rappel die „Figur im Raum“ in das Zentrum seiner Arbeit. Hierbei ist ihm besonders die Verschränkung der Gattungen zu einem, wie er sagt, »korrespondierenden Arbeiten an Plastik, Malerei und Zeichnung« wesentlich (»Transformationen«). Sowohl im Malprozess als auch im plastischen Arbeiten strebt er durch Schichtungen und Reduktion, welche als Arbeitsprozesse sichtbar bleiben, die Verdichtung und das wesenhafte Verkörpern einer Bildidee an.
In der anstehenden Ausstellung ist es neben der weiteren Auslotung der Übergänge von Malerei / Zeichnung zur Plastik die »Figur auf der Schiefen Ebene«, womit er sich als Bildraum befaßt.
In meiner Erzählung »Das Menschenbett« über die Begegnung einer Sammlerin von Plastiken mit dem Künstler des Menschenbettes ist es eines der sehr »materialen« Bilder von Tobias Rappel, das als Bindeglied zwischen Plastik und Malerei geschildert wird. Insofern dient ein Auszug aus der Erzählung als Einleitung in die Ausstellung von Tobias Rappel.
Axel Dielmann, Juli 2019
Aquarelle, Malerei, Buchpräsentation
C/o Ausstellungsraum Becker zu Gast in der AusstellungsHalle
18. – 21. Juli 2019



Jost Stenger (Jahrgang 1936) arbeitet seit 2010 wieder mit Papier und Farbe in der Größe DIN A4. Während Jan Ulrich Schmidt (Jahrgang 1976) sich in seinen Bildübersetzungen an die Originalgrößen seiner Vorlagen hält.
Stenger arbeitet spontan und emotional aus der Intuition heraus in drei Werkgruppen – Aquarell, Monotypie und Zeichnung. Schmidt arbeitet konzentriert an seinen Farbcodes, indem er mit einer eigens entwickelten Schütttechnik Streifen für Streifen setzt.
Für beide Künstler ist der Umgang mit Farbe und Form elementar:
In Stengers Aquarellen, die er „Feldbestellungen“ nennt, ordnet er seine Farbsetzungen nach jeweiligem Gefühlszustand immer wieder anders und lässt den Betrachter so an seinen Emotionen teilhaben.
Schmidt überträgt die Farbstimmung seiner Vorlagen in einen Code, der mehrere Versionen zulässt und schöpft so aus der Kunstgeschichte einen neuen Ausdruck.
Jörg Simon (Jahrgang 1960) ist in der Frankfurter Kunstwelt eine geschätzte Größe. Ob als Künstler oder Kurator – die Klammer seiner Arbeit ist die Kommunikation. Seine Fotoarbeiten, Collagen oder Zeichnungen sind immer erzählerischer Natur.
Die seit Jahren immer wieder entstandenen Texte und Gedichte fasst er jetzt in seiner Trilogie „Komplex“, „Monolog“ und „Substrat“ zusammen. In Simons authentischer Art entführt er uns in eine Welt des Menschseins mit all seinen Facetten.
Zum Ausstellungsraum Becker:
„Seit 2013 stelle ich zweimal im Jahr Kunst in meiner Wohnung aus.
Als Ausstellungsort in meiner Wohnung dient ein kleiner Raum (eine ehemalige Toilette), ca. 1 m² groß mit viel Luft nach oben. Äußerlich gestaltet wie eine Galerie in der Fahrgasse schaut man durch die Schaufenster auf die Kunst. Dies nennen manche die kleinste Galerie Frankfurts. Ein weiterer Raum ergänzt seit 2014 die Ausstellungsfläche.
Unterstützt werde ich von meiner Frau und Freunden. Die Ausstellungen werden ausschließlich aus eigenen Mitteln finanziert.
Mein Ziel ist es, Künstlern außerhalb des gängigen Kunstbetriebs eine Plattform zu bieten und damit ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Ich sehe mich in der Tradition der Salonkultur, die einen Austausch unter den Kunstschaffenden und Kunstinteressierten ermöglicht.
Ein Ausstellungsprogramm im klassischen Sinn gibt es nicht. Ich übertrage Begegnungen, die ich als Sammler mache, in meine Ausstellungen und versuche, keine Vorlieben zu entwickeln, um für Vieles offen zu bleiben.“
Installation, Fotografie, Collage, Skulptur
25. – 28. Juli 2019


Waltraud Munz-Heiliger arbeitet konzeptuell. Sie studierte an den Kunsthochschulen Stuttgart und Karlsruhe Freie Malerei und Grafik und schloss ihr Studium an der Frankfurter Städelschule als Meisterschülerin ab. Seit 1994 wird sie zu internationalen LandArt-Symposien eingeladen. In ihren Installationen arbeitet sie mit unterschiedlichen Materialien wie Gras, Spiegelmaterial, irisierenden Folien, Tonnen von Steinen, gespannten Bändern u.a. Immer bestimmt die Idee das Material. In der AusstellungsHalle 1A zeigt sie eine Werkübersicht aus unterschiedlichen Disziplinen bis hin zur neu entstandenen Serie der kartografischen Blattcollagen in 2019.
Allen Arbeiten liegt die Faszination der Vogelperspektive zu Grunde: Der ikarische Blick, der zu Cluster aus dem Überblick führt. Weiße Flecken in der Kartografie? Wünschbare Utopien unentdeckter Kontinente. Die Spannung zwischen Karte und Gebiet.
Landkarten lesen wie Partituren der Neuen Musik.
Einen Resonanzraum erzeugen.
Und immer wieder : INS OFFENE !
Objekte und Leinwandarbeiten
01. – 04. August 2019

Fotoskulptur und Malerei
Kuratorin: Rebecca Herlemann
08. – 11. August 2019

INSIDE THE SUN
Die Sonne, das Zentrum unseres Sonnensystems, besteht aus zahlreichen sehr unterschiedlich beschaffenen Ebenen und Zonen, die den alles bestimmenden Kern umgeben. Von hier entspringt die Kraft, die diesen Stern antreibt und zusammenhält, eine unvorstellbare Hitze beherrscht die Situation. Kein Leben kann hier stattfinden, kein Mensch sich je aufhalten. So müssen wir uns auf unsere Fantasie verlassen, um uns vorzustellen, wie es im Inneren der Sonne wohl aussieht. Ein schrecklich unwirtlicher Ort muss das sein, beklemmend und Angst einflößend. „Inside the sun“ als der Titel der Ausstellung von Gabriel Stoian und Goekhan Erdogan beschreibt hier einen Zustand der Imagination, der Selbstreflexion und auch der Sorge. Und doch wird mit Betreten des Ausstellungsraumes klar, dass diese negativen Gefühle abstrakt und innerlich sind, nach außen gekehrt wird davon wenig. So zieht uns die gleichnamige Malerei von Gabriel Stoian im Gegenteil mit ihren leuchtenden, warmen Farben in den Bann. Wir erblicken eine farbige Landschaft, wie einen Wolkenhimmel – Blicken wir nun auf die Sonne oder aus ihr heraus? –, deren Oberfläche eine wunderbare Stofflichkeit hat.
„From what I can remember“ bringt uns dann der Person des Künstlers näher. Vier Zeichnungen des gleichen Formates bilden Szenen verschiedener Erinnerungen ab. Eine der Zeichnungen sticht heraus. Sie ist mit hellen Farben geschaffen, eine perfekte Darstellung zweier Papageien auf einem Zweig. Die anderen Zeichnungen sind wilder, fast wie von einem Amateur gemacht. Sie zeigen Landschaften, Stillleben oder kleine Erzählungen. Alles zusammen jedoch fügt sich beinahe zu einem Porträt des Künstlers. Hier kriegen wir Schlaglichter in sein Leben zu sehen, es bildet sich ein Panorama seiner Assoziationen. Er gewährt uns einen Einblick in seine Gefühlslage und diese scheint eine bedrohliche zu sein. Inside the sun ist es unmöglich zu leben.
Auch die Arbeit von Goekhan Erdogan ist bei genauerem Hinsehen eine höchst persönliche. Der Künstler arbeitet mit seinem eigenen Abbild, das er in langwierigen Prozessen verformt, verändert und schließlich zerschneidet. Wie ein aggressiver Akt mutet das an und wie verloren wirken die einzelnen Teile, wenn sie wild verstreut auf dem Boden liegen. Das Passfoto, das die Grundlage für seine Arbeit bildet, ist kaum mehr als solches erkennbar. So wird aus einem Identifikationsmerkmal eine neue Form; der offizielle Rahmen, der das Bild hervorgebracht hat, zerfließt in Abstraktion. Ist auch das ein Kommentar darauf, wie der Künstler sich in der Gesellschaft verortet sieht? Schicht um Schicht seines eigenen Bildes trägt er auf und entfernt sich damit immer weiter von der vorgefassten, als wahr und aussagekräftig empfundenen Ausgangslage. Dass er hier nicht allein drinhängt, beweist die Miniaturabbildung seines Kollegen Gabriel Stoian, die dem Selbstbildnis zur Seite gestellt ist. Wie ein kleines Echo erscheint sie gegenüber den monumentalen Ausmaßen des Selbstporträts von Erdogan. Es scheint die beiden Künstler befinden sich in der gleichen Situation. Ihre Arbeiten ergeben fragmentierte Einblicke zu ihren Personen, reflektieren die Bedingungen, die sie umgeben. Die Frage, die sich schließlich jeder in dieser Ausstellung stellen muss, lautet: Wie fühlt es sich an im Innern der Sonne?
Rebecca Herlemann.

Eröffnung am Donnerstag, den 15. August 2019 um 19.00 Uhr

Es sprechen:
Susanne Kujer, Kulturamt Frankfurt
Dorothee Baer-Bogenschütz, Kulturjournalistin
Begleitveranstaltungen:
Samstag, 31. August 2019, 16 Uhr + Mittwoch, 4. September 2019, 18 Uhr
Künstlergespräche mit Gisela Weber und Film zur Ausstellung
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im KANN-Verlag
Ausstellungsdauer: 16. August – 8. September 2019
>> Infotext
>> Einladungskarte
Eine Veranstaltung des Kulturamts Frankfurt am Main in Kooperation mit der Ausstellungshalle 1a
Öffnungszeiten:
Mi, Do 18 – 20 Uhr
Fr, Sa, So 14 – 18 Uhr

Sie nennt sie „kleine Horde“ oder „Angelika“. Sie stehen einzeln oder in Gruppen zusammengefasst. Für die Jubiläumsausstellung in der AusstellungsHalle 1A formiert Gisela Weber eine Installation ihrer Marmorstelen mit 33 Arbeiten aller Längen zu einer „Frankfurter Gruppe“. Sie nennt ihre Marmorstelen „Zeichen“, die durch die Bedeckung der Sockel mit organischem Material wie aus dem Boden zu brechen scheinen.
Gisela Weber wollte schon immer mit Stein arbeiten. Obwohl sie als ausgebildete Goldschmiedin auch hätte anderen Materialien bevorzugen können, war sie von Anfang an fasziniert von der Eigenart und Schönheit des Steins vor allem des Marmors, aber auch von dessen Widerstand, der sich ihr beim Bearbeiten entgegensetzt. Schon früh experimentierte die Künstlerin mit diesem Werkstoff, wobei es ihr jedoch nie um eine historische Auseinandersetzung mit dem Material ging, sondern um dessen Charakter.
Form und Farbe des Steins fordern sie seither heraus und beeinflussen das Ergebnis. Bis heute arbeitet Gisela Weber mit Marmor, den sie aus der regionalen Steinindustrie bezieht. In ihrem Atelier in der Ostparkstraße in Frankfurt entstehen lange Stangen, die sie nicht mit Hammer und Meißel, sondern mit einem Winkelschleifer und wie in alten Zeiten händisch bearbeitet.
Gisela Weber wurde am 27. Januar 1939 in Kassel geboren, ist examinierte und bis 1981 praktizierende Goldschmiedemeisterin, studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Kunst- und Werkerziehung und legte beide Staatsexamina ab. 1982 erhielt sie das Stipendium für Bildhauerei des Landes Hessen an der Cité des Arts, Paris und nahm an zahlreichen Bildhauersymposien im In- und Ausland teil. Ihre Arbeiten wurden bereits in einer Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter 1995 in einer Einzelausstellung in der Schirn Kunsthalle.
Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

(Schöffling & Co.)
Donnerstag, 12. September 2019, 19:30 Uhr
Moderation: Miriam Zeh

Ein Roboterfisch in der Spree, Dates über Tinder, ein Leben im Rhythmus der Smartphone-Nachrichten – in „Pixeltänzer“ zeigt Berit Glanz die digitale Welt, in der wir längst leben. Erzählerin Beta arbeitet für ein hippes Berliner Startup, als ein rätselhafter Unbekannter sie über eine App kontaktiert und sie auf das Künstlerpaar Lavinia und Walter stößt, das in den 20er Jahren mit ihrem progressiven Tanztheater alle Konventionen brach ? und Beta auf eine fulminante Idee bringt.
Berit Glanz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Skandinavische Literaturen der Universität Greifswald. Sie war Finalistin beim 24. open mike. Für ihr Romandebüt „Pixeltänzer“ wurde sie 2017 mit dem Literaturpreis und dem Publikumspreis Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Miriam Zeh ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg „Schreibszene Frankfurt“ der Goethe-Universität und arbeitet als freie Redakteurin und Moderatorin für den Deutschlandfunk.
Eintritt 7 Euro
ermäßigt 5 Euro
Studierende 3 Euro
Karten gibt es eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Telefonische Reservierung unter 069-212 31969
Eine Veranstaltung des Kulturamts Frankfurt am Main in Kooperation mit der AusstellungsHalle1A

* 14. Juni 1968 † 23. Februar 2017
Eröffnung: Donnerstag, 26. September 2019, 18.30 Uhr
Einführung: Christoph Schütte
Ausstellung: 27. September – 13. Oktober 2019

„Nach der Kreuzigung beschäftigte ich mich ca. 3 Jahre ausschließlich mit Farbe und malte hauptsächlich monochrome Bilder. Diese Bilder schwanken zwischen Natur und abstrakten Farbräumen. Mein Ziel war es, die ‚unendliche Bewegung‘ der Farbe auf die Leinwand zu bringen. Einen Farbraum zu erzeugen, das ist die Kunst. Feinste Farbnuancen erzeugen diese Illusion. Meine Bilder bauen sich aus sehr vielen übereinanderliegenden Farbschichten auf, teils opaque, teils durchschimmernd. Sie verändern sich während des Entstehungsprozesses ständig.“
Karsten Kraft
>> Einladungskarte

Norway The Dream We Carry – Guest of Honour
Frankfurter Buchmesse 2019

Eröffnung: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 18.Oktober – 03.November 2019
Öffnungszeiten während der Buchmesse: 18.10. und 19.10.2019 von 14:00 bis 20:00 Uhr
Geöffnet: Mittwochs und Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
Freitags, Samstags und Sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt Frei
Ihre Landschaften sehen aus wie farbige Scherenschnitte. Es sind Bergmotive, die bis heute die nordische Herkunft der Künstlerin verraten. Monica Hansebakken ist Norwegerin. Vor allem die norwegische Fjord-Landschaft prägte schon früh den Stil ihrer Bilder. Aber auch die Geschichten und Traditionen des Landes rückte die Künstlerin immer wieder in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten.
Wie durch ein Prisma gesehen, zerlegt Hansebakken ihre Landschaftsmotive und ordnet jedem Teil eine andere Farbe und damit Charakteristik zu. Die Malerei wird kombiniert mit skulpturalen Elementen, die inspiriert sind von der Beschäftigung der Künstlerin mit der Bildhauerei und traditionellen norwegischen Schnitzarbeiten. Die Verwendung von alten ornamentalen Mustern in ihrem Werk stellt ein ungewöhnliches Element dar. Es sind Acanthus-Schnitzereien, die in der Renaissance entstanden, ihre jetzige Form im norwegischen Barock und heute ihren festen Platz in der norwegischen Handwerkstradition haben.
Ihre gemalten und geschnitzten Arbeiten auf Holz sind keine romantischen Bilder, sondern eher Projektionen des eigenen Ichs. Es sind Selbstporträts, die uns viel mehr über die Künstlerin erzählen, als über die Motive. Monica Hansebakken erforscht in ihren Bildern die ästhetischen Möglichkeiten innerhalb eines real existierenden Motivs und spannt dabei einen Bogen zwischen Tradition und Moderne. Zudem zeigt sie uns ihre Verbundenheit zur norwegischen Natur.
Die „Reflection“ Serie ist inspiriert von Reflektionen des Lichts auf der Wasseroberfläche. Es sind Tondo-Arbeiten, die dem Motiv den Rahmen nehmen und den Gestaltungsraum ins Dreidimensionale visuell vergrößern.
Über Jahre arbeitete Monica Hansebakken im ATELIERFRANKFURT – heute lebt sie in Oslo. Ihre Landschaften stellen einen Spielplatz der künstlerischen Beschäftigung mit Formen dar, wobei es dem Betrachter ermöglicht wird, sich in eine einzigartige visuelle Sprache zu versenken, in der Abstraktion und figurative Darstellung eine Symbiose bilden. Die Ausstellung findet im Rahmen der Buchmesse 2019 mit dem Gastland Norwegen in der AusstellungsHalle 1A und auf Einladung des Kulturamtes Frankfurt statt. Zu sehen ist ein Querschnitt aus dem Werk von Monika Hansebakken von 2009 bis heute. Einige Arbeiten der „Reflection“ Serie wurden noch nie öffentlich gezeigt. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Motive dieser Ausstellung die Faszination der Künstlerin für sowohl die Schönheit des Landes als auch die Bedrohung der Natur. Ihre Seelenlandschaften sind demnach aktueller denn je.
Monica Hansebakken geb. 1974 in Etnedal, Norwegen. Ausbildung M.F.A., Slade School of Fine Art. London. Sept. 2000 – July 2002 B.A., Fine Art, Staffordshire University. Stoke-on-Trent, England. Sept. 1996 – July 2000 Stryke-jernet – Painting. Oslo, Norway. Sept. 1995 – July 1996 Nansen skolen – Painting, Drawing, Photography. Lillehammer, Norway. Sept. 1994 – July 1995 VK TFF, Nybu VDG – Drawing, Form, Colour. Lillehammer. Sept. 1991 – July 1992 GK TFF, Dokka VDG – Foundation, Drawing, Form, Colour. Dokka, Norway. Sept. 1990 – July 1991


Ausstellung mit Objekten von Eva Berendes, Herbert Hamak, Jens Lehmann, Emilia Neumann und Olaf Nicolai
– Eröffnung am Donnerstag, 7. November 2019 um 19 Uhr.
Sonntag 1. Dezember 2019 ab 14 Uhr: Finissage und Catalog Release Emilia Neumann

Regie Thomas Claus, D 2019, 45 Minuten
– Montag, 9. Dezember 2019. Beginn um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.
Zwei Jahre nach dem Tod des Künstlers Ralf Winkler alias A.R. Penck nähert sich der Film dem 1939 in Dresden geborenen Maler, Bildhauer, Musiker, Dichter und Filmemacher und offenbart einen sensiblen wie politischen Menschen, der seine Ideen gegen alle Widerstände verwirklichte und auch die Konfrontation mit dem SED-Staat nicht scheute. Im Zentrum stehen seine Dresdner Jahre bis zur erzwungenen Ausreise 1980. Bislang unveröffentlichte Super-8-Filme zeigen Happenings,performative Experimente und Gemeinschaftsarbeiten der Künstlergruppe „Lücke“ bei denen sich Ralf Winkler als echter Avantgardist offenbart.

*26.8.1940 †16.3.2019
– Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 5. Dezember 2019, 19 Uhr
Einführung: Dr. Roland Held, Kunstkritiker
Ausstellungsdauer: 6. Dezember – 22. Dezember 2019
Öffungszeiten:
Mittwoch und Donnerstag 18 bis 20 Uhr,
Freitag, Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr.

Der 1940 in Berlin geborene Maler Kitta-Kittel war in den Jahren 1958-1965 Meisterschüler des Expressionisten Ludwig Meidner (1884-1966) in Hofheim/Taunus und in Darmstadt. Von 1980 bis zu seinem Tode im Frühjahr 2019 lebte und arbeitete er unermüdlich in Frankfurt am Main. Seit seiner Kindheit hatte er sich mit Haut und Haaren der Malerei verschrieben. Er sagte einmal: „Eines Tages trinke ich noch die Farbe!“ Seine Hingabe an die Malerei war einzigartig, besonderes heute, da viele Künstler sich in Zynismus und Beliebigkeiten verlieren.

„Kitzel. Genealogie einer menschlichen Empfindung“
Donnerstag, 10.9.2020, 19.30 Uhr
Moderation: Andreas Platthaus
Frankfurter Premieren
Mittwoch, 11.März 2020,19.30 Uhr
Matthes & Seitz Berlin
Moderation: Alf Mentzer
„Was heißt, sich an etwas zu erinnern? Im Versuch, das eigene Leben aufzuschreiben, verschwimmt für den Ich-Erzähler von Inniger Schiffbruch Erlebtes mit Geträumtem. Die Grenze zwischen Autobiografie und Autofiktion wird fließend, das Projekt droht immer wieder zu scheitern. Auf gleichermaßen amüsante und kluge, aber auch tragische Weise schildert Frank Witzel die brüchigen Erinnerungen an eine Kindheit im Nachkriegsdeutschland. Am Ende bleibt die Frage: Was bedeutet es, Kind zu sein – und was Erwachsener?“
Frank Witzel hat 2015 für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 den deutschen Buchpreis erhalten. 2017 gewann die Hörspielfassung den deutschen Hörspiel-Preis. Frank Witzel lebt in Offenbach.
Alf Mentzer leitet die Literaturredaktion von hr2-kultur.
Veranstalter: Kulturamt Frankfurt am Main in Kooperation mit der Ausstellungshalle 1A
Samstag, 7. März, 20:00 Uhr
Eintritt: 15,- Euro, ermäßigt 10,- Euro.
Zum 65. Geburtstag des Komponisten, Friedemann Schmidt-Mechau, spielt Matthias Lorenz dessen vier Cello-Kompositionen in drei Konzerten in Dresden Frankfurt und Oldenburg.
Das älteste dieser Stücke, „Aposiopesis“, entstand 1990 noch während seines Studiums und war eine seiner allerersten Arbeiten, das neueste, „Ent-Gegnung“, ist im Herbst 2019 für die jetzt geplanten Konzerte entstanden und Matthias Lorenz wird es im Rahmen dieses Programms uraufführen. Dazwischen stehen „Morgenlachen“ von 1997 und „Fehlversteck“ von 2007. So ergibt sich eine Zusammenschau über dreißig Jahre Kompositionsarbeit.

Frankfurter Premieren
Dienstag, 3.März 2020,19.30 Uhr
S. Fischer Verlag
„In Dresden geboren, 1961. Opa ein urkundlich bescheinigter Hallodri. Oma macht aus jedem Einkauf einen Ausflug. Mit den Eltern für fünf Jahre nach Sao Paulo. Die hatten ihr eigenes System, danke. Kaufmännische Lehre in der Planwirtschaft: Ick stempel doch jetzt nicht die fünftausend scheiß Scheine! Lieber Gräber schaufeln in Löbtau…“ Uwe Preuss ist in der DDR und Brasilien aufgewachsen. Er studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste, ist seit 2005 freischaffender Schauspieler mit Gastauftritten an der Berliner Volksbühne und dem Maxim-Gorki Theater. Seit knapp zehn Jahren arbeitet er auch als Filmschauspieler, hatte Rollen im Polizeiruf Rostock und in der Serie Deutschland 83. Katzensprung ist sein Debüt.

Mittwoch, 14.10.2020 bis Samstag, 17.10.2020

Mittwoch, der 14.10.20
16 Uhr Ambra Durante „Black Box Blues“ Wallstein
18 Uhr kriegundfreitag aka Tobias Vogel „#ichgebeauf“, „Schweres Geknitter“ Carlsen
20 Uhr Michael Jordan „Warum wir müde sind“ avant-verlag
Donnerstag, der 15.10.20
16 Uhr Silvia Dierkes „1974“ Jaja Verlag
18 Uhr Katharina Greve „Die letzten 23 Tage der Plüm“ / Max Baitinger „Happy Place“
20 Uhr Tine Rahel Völcker „Chantal Akermans Verschwinden“ spector books
Freitag, der 16.10.20
16 Uhr Paulina Stulin „Bei mir zuhause“ Jaja Verlag
18 Uhr Melanie Garanin „NILS“ Carlsen
20 Uhr Sabine Wilharm „Affenpfote“ / Ralf König „Frankenstein“ Carlsen
Samstag, der 17.10.20
16 Uhr Martin Gross „Das letzte Jahr. Aufzeichnungen aus einem ungültigen Land“ spector books
18 Uhr Lyrikcollage
20 Uhr Teil der Bewegung mit Yevgeniy Breyger / Daniela Danz / Lisa Goldschmidt / Cecily Ogunjobi/ Robert Stripling / Martina Weber
Informationen auf www.openbooks-frankfurt.de

E.M.C. Collard, Julia Roppel, Sarah Schoderer, Sigi am Thor, Tatiana Urban
Malerei und Installation
– Finissage mit Katalogpräsentation am Sonntag, 25. Oktober 2020, 14-18 Uhr




>> Weitere Ausstellungsansichten
Die AusstellungsHalle stellt in Zusammenarbeit mit dem Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt Videos über folgende Künstler zur Verfügung:
Gisela Weber
Tobias Rappel
Monica Hansebakken
Rolf Kissel
Die Videos sind über die Namen verlinkt und auch im Archiv bei der jeweiligen Veranstaltung zu finden.