Schlagwort: Frankfurter Premieren

  • „Er nannte sich Y – Der unbekannte A.R. Penck“

    „Er nannte sich Y – Der unbekannte A.R. Penck“

    Frankfurter Premiere des Dokumentarfilms

    Regie Thomas Claus, D 2019, 45 Minuten

    Montag, 9. Dezember 2019. Beginn um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

    Zwei Jahre nach dem Tod des Künstlers Ralf Winkler alias A.R. Penck nähert sich der Film dem 1939 in Dresden geborenen Maler, Bildhauer, Musiker, Dichter und Filmemacher und offenbart einen sensiblen wie politischen Menschen, der seine Ideen gegen alle Widerstände verwirklichte und auch die Konfrontation mit dem SED-Staat nicht scheute. Im Zentrum stehen seine Dresdner Jahre bis zur erzwungenen Ausreise 1980. Bislang unveröffentlichte Super-8-Filme zeigen Happenings,performative Experimente und Gemeinschaftsarbeiten der Künstlergruppe „Lücke“ bei denen sich Ralf Winkler als echter Avantgardist offenbart.


  • Frankfurter Premieren 2020

    Frankfurter Premieren 2020

    Frankfurter Premiere mit Christian Metz

    „Kitzel. Genealogie einer menschlichen Empfindung“

    Donnerstag, 10.9.2020, 19.30 Uhr

    Moderation: Andreas Platthaus


    Frankfurter Premieren

    Mittwoch, 11.März 2020,19.30 Uhr

    Frank Witzel
    Inniger Schiffbruch

    Matthes & Seitz Berlin

    Moderation: Alf Mentzer

    „Was heißt, sich an etwas zu erinnern? Im Versuch, das eigene Leben aufzuschreiben, verschwimmt für den Ich-Erzähler von Inniger Schiffbruch Erlebtes mit Geträumtem. Die Grenze zwischen Autobiografie und Autofiktion wird fließend, das Projekt droht immer wieder zu scheitern. Auf gleichermaßen amüsante und kluge, aber auch tragische Weise schildert Frank Witzel die brüchigen Erinnerungen an eine Kindheit im Nachkriegsdeutschland. Am Ende bleibt die Frage: Was bedeutet es, Kind zu sein – und was Erwachsener?“

    Frank Witzel hat 2015 für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 den deutschen Buchpreis erhalten. 2017 gewann die Hörspielfassung den deutschen Hörspiel-Preis. Frank Witzel lebt in Offenbach.

    Alf Mentzer leitet die Literaturredaktion von hr2-kultur.

    Veranstalter: Kulturamt Frankfurt am Main in Kooperation mit der Ausstellungshalle 1A


    Matthias Lorenz, Violoncello

    Samstag, 7. März, 20:00 Uhr
    Eintritt: 15,- Euro, ermäßigt 10,- Euro.

    Zum 65. Geburtstag des Komponisten, Friedemann Schmidt-Mechau, spielt Matthias Lorenz dessen vier Cello-Kompositionen in drei Konzerten in Dresden Frankfurt und Oldenburg.
    Das älteste dieser Stücke, „Aposiopesis“, entstand 1990 noch während seines Studiums und war eine seiner allerersten Arbeiten, das neueste, „Ent-Gegnung“, ist im Herbst 2019 für die jetzt geplanten Konzerte entstanden und Matthias Lorenz wird es im Rahmen dieses Programms uraufführen. Dazwischen stehen „Morgenlachen“ von 1997 und „Fehlversteck“ von 2007. So ergibt sich eine Zusammenschau über dreißig Jahre Kompositionsarbeit.



    Frankfurter Premieren

    Dienstag, 3.März 2020,19.30 Uhr

    Uwe Preuss
    Katzensprung

    S. Fischer Verlag

    „In Dresden geboren, 1961. Opa ein urkundlich bescheinigter Hallodri. Oma macht aus jedem Einkauf einen Ausflug. Mit den Eltern für fünf Jahre nach Sao Paulo. Die hatten ihr eigenes System, danke. Kaufmännische Lehre in der Planwirtschaft: Ick stempel doch jetzt nicht die fünftausend scheiß Scheine! Lieber Gräber schaufeln in Löbtau…“ Uwe Preuss ist in der DDR und Brasilien aufgewachsen. Er studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste, ist seit 2005 freischaffender Schauspieler mit Gastauftritten an der Berliner Volksbühne und dem Maxim-Gorki Theater. Seit knapp zehn Jahren arbeitet er auch als Filmschauspieler, hatte Rollen im Polizeiruf Rostock und in der Serie Deutschland 83. Katzensprung ist sein Debüt.